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MiWEB – Identifizierung mitarbeiterindividueller Weiterbildungsbedarfe und Konzipierung technischer Weiterbildungsmaßnahmen

Laufzeit:2016 - 2017
Förderung:ESF | NBank | Region Hannover
Kontakt:majidansariifa.uni-hannover.de

Bild MiWEB – Identifizierung mitarbeiterindividueller Weiterbildungsbedarfe und Konzipierung technischer Weiterbildungsmaßnahmen

Ausgangslage:

Ökonomische und gesellschaftliche Trends, wie der demografische Wandel, der Bedeutungsgewinn von Wissen als zentraler Wachstumsressource sowie die Digitalisierung und Automation von Wertschöpfungsketten (Industrie 4.0), werden auch in der Leine-Weser Region zu erheblichen wirtschaftsstrukturellen Veränderungen führen. Diese stellen produzierende Unternehmen vor die Herausforderung, sich kontinuierlich an neue Rahmenbedingungen anpassen zu müssen. Um die dadurch entstehenden Aufgaben effizient zu lösen, benötigen Unternehmen qualifizierte Fachkräfte, speziell in den Berufsgruppen der Ingenieure, Meister und Techniker. Studien zeigen, dass zukünftig die Qualifikationsanforderungen insbesondere an Ingenieure, Meister und Techniker aufgrund der sich verändernden Arbeitswelt stetig komplexer und zum Teil auch neuartig sein werden und somit eine deutliche Höherqualifizierung der jeweiligen Mitarbeiter zwingend notwendig sein wird. Dementsprechend nimmt nicht nur die Bedeutung, sondern auch der Bedarf an kontinuierlicher betrieblicher Weiterbildung als Schlüsselfunktion stetig zu. Um als Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig und innovativ zu bleiben, bietet sich aufgrund der zukünftigen Entwicklungen der gezielte Einsatz berufsbegleitender, individualisierter Weiterbildungen zur Steigerung der relevanten Kompetenzen der Mitarbeiter an.

Die Unternehmen stehen vor der großen Herausforderung, aus einer schwer überschaubaren Vielfalt die passende Weiterbildung für ihren individuellen Kompetenzbedarf auszuwählen. Derzeit versuchen viele Unternehmen den Kompetenzbedarf eigenständig zu identifizieren – insofern die hierfür erforderlichen Ressourcen überhaupt zur Verfügung stehen – und darauf aufbauend geeignete Weiterbildungsmaßnahmen auszuwählen. Erfahrungen der Antragsteller zeigen, dass den Unternehmen die Identifikation der individuellen Kompetenzbedarfe ihrer Belegschaft sowie die Auswahl der geeigneten Weiterbildungsformate jedoch häufig schwerfallen. Oftmals fehlen den Unternehmen hierfür das erforderliche Knowhow sowie die notwendigen personellen und finanziellen Kapazitäten. Dies betrifft vor allem die große Zahl der kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Projektziele:

Die zwei Hauptziele des geplanten Vorhabens sind

  1. die Bereitstellung einer effektiven und systematischen Methode zur Identifizierung von mitarbeiterindividuellen Weiterbildungsbedarfen und
  2. die Konzipierung von neuartigen Weiterbildungsmaßnahmen unter Berücksichtigung mitarbeiter- und unternehmensspezifischer Rahmenbedingungen am Beispiel der Automatisierungstechnik.

Im Fokus stehen hierbei die Berufsgruppen Ingenieure, Meister und Techniker aus der produzierenden Industrie insbesondere der Region Leine-Weser. Hierfür wird eine mehrstufige, dialogbasierte Methodik erarbeitet und erprobt, die es Unternehmen – insbesondere auch kleinen und mittelständischen Unternehmen ohne eigene Fortbildungsabteilung – ermöglicht, aufwandsarm u. a. über die Angabe von unternehmens- und mitarbeiterspezifischen Rahmenbedingungen, eine valide Einschätzung der individuellen Kompetenzbedarfe zu erhalten. Auf dieser Basis wird ein Vorgehen entwickelt, das die Konzipierung von Weiterbildungsmaßnahmen, vor dem Hintergrund existierender Weiterbildungsmaßnahmen und insbesondere auch vor dem Hintergrund neuer Weiterbildungsformate, erleichtert. Unternehmen erhalten somit eine Unterstützung im Hinblick auf die Teilnahme oder auch die selbstständige Konzipierung von passgenauen Weiterbildungsmaßnahmen. Das beschriebene Vorgehen soll zunächst exemplarisch für das Fachgebiet „Automatisierungstechnik“ umgesetzt werden.

Projektergebnisse:

Die durch das Vorhaben gesteigerte Qualität und die Individualisierung der Weiterbildung der Mitarbeiter werden sich in einer Erhöhung des Kompetenzniveaus und dadurch in einer Steigerung der Produktivität des Unternehmens niederschlagen. Die Unternehmen werden durch die zielgerichtete Weiterbildung ihrer Mitarbeiter langfristig eine Verbesserung ihrer Flexibilität und somit eine Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit generieren. Zusätzlich wird eine Sensibilisierung der Mitarbeiter für eine zukunftsorientierte Innovations- und Wissenskultur in den beteiligten Unternehmen erwartet.

Kooperationspartner:

forward ttc GmbH:

 

 

 

Das technologieorientierte Dienstleistungsunternehmen legt seinen Fokus auf:

  • die Konzipierung, Umsetzung sowie Durchführung technischer Trainings
  • den Transfer neuester Erkenntnisse aus der anwendungsnahen Mechatronik in die Industrie und
  • Qualifizierung und Trainings über unterschiedlichste Lernformate.

Mehr Informationen über den Kooperationspartner finden Sie unter www.forward-ttc.de

 

 TEWISS - Technik und Wissen GmbH:

 

 

 

Die TEWISS GmbH als Mittler zwischen Wissenschaft und Unternehmen gliedert sich in 4 Bereiche mit unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten.

  • Der Bereich Sondermaschinen- und Prototypenbau richtet sich an Unternehmen und Institute gleichermaßen und unterstützt bei der Umsetzung innovativer Ideen durch Entwicklung und Konstruktion.
  • Der PZH Verlag publiziert neueste Forschungsergebnisse.
  • Das Gründerzentrum fördert akademische Hightech-Ausgründungen und bietet entwicklungsfördernde Unterstützung für Start-ups.
  • Unser Veranstaltungsmanagement organisiert Workshops und Tagungen im PZH.

Mehr Informationen über den Kooperationspartner finden Sie unter www.tewiss.uni-hannover.de

 

Förderung:

Dieses Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

 

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