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GeProMe – Entscheidungshilfe für produzierende KMU zur optimalen Gestaltung des Produktionssystems bei schwankenden Nachfragemengen

Laufzeit:2016 - 2018
Förderung:BVL, AiF, IGF, BMWi
Kontakt:officeifa.uni-hannover.de
Web:http://www.ifa.uni-hannover.de/geprome

Bild GeProMe – Entscheidungshilfe für produzierende KMU zur optimalen Gestaltung des Produktionssystems bei schwankenden Nachfragemengen

Die Dynamisierung der Märkte hat Schwankungen der Nachfragemengen zur Folge. Auf diese müssen produzierende KMU zunehmend mit einer flexiblen Anpassung ihrer Ausbringungsmenge reagieren. Gängig sind dabei verschiedene Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung. Es existieren dafür Methoden zur Ermittlung des Kapazitätsbedarfs und zur Auswahl von Maßnahmen. Isoliert davon wird der Produktionsprozess auf Shopfloorebene betrachtet und optimiert. Es werden Gestaltungsmöglichkeiten entwickelt, die bspw. den Fertigungstyp, die Prozessabläufe sowie Arbeitsstrukturen betreffen. Mit diesen kann ebenfalls auf Mengenschwankungen reagiert werden. Der Forschungsbedarf besteht in einer simultanen Berücksichtigung der Prozessgestaltung und Kapazitätsanpassung bei einer ausbringungsmengenorientierten Gestaltung des Produktionssystems.


Der wissenschaftliche Anspruch besteht in der Erstellung eines allgemeingültigen und systematischen Vorgehens zur Prozessgestaltung sowie in der Modellierung von Zielfunktionen zur mathematischen Ermittlung optimaler Maßnahmenkombinationen. Anspruchsvoll ist zudem die Entwicklung eines komplexitätsreduzierenden Kostenmodells. Durch die Berücksichtigung von Zusammenhängen zwischen einzelnen Kostenelementen werden die Gesamtkosten durch die Bewertung weniger Parameter quantitativ bestimmt.


Das Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines Software-Demonstrators sowie die Erstellung eines Leitfadens für KMU zur optimalen Anpassung ihres Produktionssystems an schwankende Nachfragemengen. Die Innovation ist dabei die simultane Berücksichtigung von Prozessgestaltungs- und Kapazitätsanpassungsmaßnahmen. Die Ergebnisse werden zusammen mit acht Industrieunternehmen erarbeitet und validiert.

 

Förderkennzeichen: IGF-Vorhaben Nr.: 19021 N

 

 

 

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