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Sustainable Factories - Bewertung und Gestaltung nachhaltiger, ressourceneffizienter Fabriken

Laufzeit:07/2010 - 03/2012
Förderung:BMBF
Kontakt:fapifa.uni-hannover.de

Vor dem Hintergrund exponentiell steigender Energiepreise und einer zunehmenden Anzahl gesetzlicher Auflagen zur nachhaltigen Gestaltung von Industriebauten (insbes. im Hinblick auf die Ressourceneffizienz) ist eine stärkere Betrachtung der Thematik sowohl ökonomisch als auch ökologisch zwingend notwendig. Die Zielsetzung des Forschungsvorhabens liegt daher auf der Identifizierung und Bewertung ökologischer und ökonomischer Potentiale im Industriebau. Der Betrachtungsfokus des Vorhabens liegt auf den innerhalb des Gesamtsystems Fabrik existierenden Wechselwirkungen sämtlicher Systembestandteile. Notwendig zur Umsetzung des Forschungsvorhabens ist daher eine integrale Betrachtung der Problemstellung durch ein interdisziplinär aufgestelltes Team. Dieses muss sämtliche für die Planung und Errichtung eines Industriebaus notwendigen Kompetenzen vorweisen können. Bezogen auf die Wirkfelder können die Kompetenzen für die Bereiche Standort und Gebäude durch den Antrag stellenden Architekten (RMA) erbracht werden. Notwendige Kenntnisse im Bereich Haustechnik werden durch den technischen Anlagenplaner (ENAKON), Kenntnisse im Prozess und Organisation durch den Fabrikplaner (IFA) erbracht.

Im Projektverlauf werden zunächst die bestehenden Möglichkeiten zur ökonomischen und ökologischen Gestaltung nachhaltiger Fabriken erfasst. Da die Nutzung dieser Möglichkeiten im Wesentlichen von der Ausgestaltung der in einer Fabrik vorhandenen Objekte (wie Betriebsmittel oder technische Anlagen) abhängt, müssen diese zusätzlich untersucht werden. Darüber hinaus muss zur Bewertung der Nachhaltigkeit einer Fabrik die konkrete Ausgestaltung der einzelnen Fabrikobjekte quantifizierbar sein. Ermöglicht wird dies über die Definition von Skalenwerten und Klassenintervallen, was ebenfalls Bestandteil des Forschungsvorhabens ist. Um eine systematische Analyse und Bewertung der ökologischen sowie ökonomischen Nachhaltigkeit bestehender sowie geplanter Industriebauten in Zukunft zu ermöglichen, werden die Erkenntnisse in einem Softwaretool umgesetzt. Das Ergebnis des Vorhabens wird zukünftig eine softwaregestützte Bewertung der ökonomischen und ökologischen Nachhaltigkeit von Industriebauten ermöglichen. Verbunden mit der Eingruppierung bestehender Fabriken in sog. Nachhaltigkeitsorientierte Effizienzklassen können disziplinübergreifende Verbesserungsmaßnahmen abgleitet werden. 

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