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KomFaP - Gestaltung und Bewertung kommunikationsorientierter Fabrikprozesse an den Schnittstellen betrieblicher Arbeitsprozesse

KomFaP - Gestaltung und Bewertung kommunikationsorientierter Fabrikprozesse an den Schnittstellen betrieblicher Arbeitsprozesse

E-Mail:  office@ifa.uni-hannover.de
Jahr:  2009
Datum:  01-01-70
Laufzeit:  Bis 2009
Ist abgeschlossen:  ja

Kommunikation ist real – aber unsichtbar. Anders als Bestände in der Produktion bleiben unfertige Ideen verborgen. Aus dieser bildlichen Betrachtung leitet sich das vorrangige Ziel dieses Vorhabens ab. Kommunikation muss zu einer mess- und handhabbaren Größe der Unternehmensplanung werden. Denn erfolgreiche Kommunikation kann hoch integrativ wirken, während Defizite und Missverständnisse sich störend auf die Organisation, sowie auf die Koordination und die Realisierung von Arbeitsprozessen auswirken. Dabei gilt es, das Informelle formell in die betriebliche Organisation einzubeziehen, da der direkten face-to-face Kommunikation in einer Reihe neuer Führungskonzepten eine zentrale Rolle zukommt. Darüber hinaus sollen die Probleme sozialer und mediengestützter Kommunikation, wie sie in den genannten Kommunikationsmodellen beschrieben sind, durch die Erforschung von Kommunikationskatalysatoren aus Prozess- und Raumsicht gelöst werden.

 

In diesem Projekt soll ein systematisches Vorgehen entwickelt werden, um Kommunikationsbeziehungen in Unternehmen erfassen, bewerten und in verbesserte räumliche und organisatorische Strukturen überführen zu können. Der gesamte Planungsprozess wird abschließend in das Prozessmodell der Fabrikplanung des IFA integriert.

 

Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens soll die Betrachtung kommunikationsorientierter Fabrikprozesse jedoch nicht nur auf die Prozesssicht beschränkt bleiben, sondern um die Raumsicht der Architektur erweitert werden. Hierdurch wird eine ganzheitliche Erfassung von Kommunikation im Rahmen von Fabrikplanungsprojekten möglich.