KooperationZusammenarbeit mit dem IFA
Kompetenzfeld Data Analytics

Kompetenzfeld Data Analytics


KOMPETENZFELD DATA ANALYTICS


Der Einsatz von Data Analytics Methoden und Werkzeugen in der industriellen Produktion hat in den letzten Jahren – insbesondere im Kontext der Digitalisierung und Industrie 4.0 – rasant an Bedeutung gewonnen. Methoden der Data Analytics erlauben es, Daten aus verschiedensten Quellen zu extrahieren, zusammenzuführen und systematisch zu untersuchen. Die Verbindung unterschiedlicher Daten-Pools zu einem durchgängigen datenbasierten, digitalen Abbild („Zwilling“) der Produktion sowie dessen Auswertung mit Methoden des maschinellen Lernens (engl. „machine learning“) oder der künstlichen Intelligenz erlaubt oftmals völlig neue Rückschlüsse auf bislang unbekannte Zusammenhänge innerhalb von Lieferketten und Prozessen. Dies ermöglicht die Weiterentwicklung und Optimierung von Produktionssystemen und stellt damit die Grundlage für langfristigen Markterfolg dar. Neben logistikorientierten Potenzialanalysen innerhalb der Produktion bietet Data Analytics zudem die Chance, Modelle und Hypothesen über logistische oder wirtschaftliche Zusammenhänge in Produktions- und Logistikprozessen zu untersuchen und unterstützt somit die Entscheidungsfindung des (Unternehmens-) Managements.

Als Experte für die Analyse und Optimierung von Geschäftsprozessen berät das Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) Industrieunternehmen verschiedenster Branchen in produktionslogistischen und -organisatorischen Fragestellungen. Dazu gehören neben der Organisation von Informationsflüssen und Schnittstellen auch das Schaffen von Transparenz. Umfassende Kompetenzen im Bereich Digitalisierung und Data Analytics werden dabei durch Erfahrungen aus zahlreichen Industrie- und Forschungsprojekten sowie die über Jahrzehnte aufgebaute Expertise in der Produktionslogistik ergänzt. Die Grundlage unseres Vorgehens bilden logistikorientierte Potenzial- sowie Durchlauf- und Bestandsanalysen - mit dem Ziel, logistische Schwachstellen in der Produktion aufzudecken und identifizierte Potenziale systematisch zu erschließen. Um die erschlossenen Potentiale neben kurzfristiger Cashflow- und Gewinnoptimierung in nachhaltigen Unternehmenserfolg und logistische Exzellenz zu überführen, sind geeignete Controlling- und Überwachungsmaßnahmen häufig unumgänglich. Neben der langfristigen Absicherung gehobener Potenziale erlaubt die Analyse und Optimierung des Produktionscontrollings und -monitorings zudem die Aufdeckung von weiteren Potenzialen in der Produktion. Dabei ist neben der Analyse von Durchlaufzeiten und Beständen auch die Auswertung von Lagerprozessen und -kennzahlen von zentraler Bedeutung. Das IFA verfügt über weitreichende Kompetenzen im Bereich der logistischen Lageranalyse und entwickelt in enger Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen praxisnahe Lösungen zur Reduzierung der Lagerkosten und zur Erhöhung der Lieferperformance.

Im Rahmen der Beratung von Industrieunternehmen hat das IFA in der Vergangenheit umfassende Erfahrungen mit dem Einsatz von Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) und Data Mining gesammelt. Aufgrund der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung der industriellen Fertigung im Rahmen der Transformation in eine Industrie 4.0 sind Entscheider in produzierenden Unternehmen mit immer größeren Datenmengen („big data“) konfrontiert. Zur Auswertung dieser großen, unstrukturierten Datenmengen setzt das IFA auf Methoden des Data Mining, um bisher unbekannte Wirkbeziehungen zwischen den Daten aufzudecken und auszuwerten. Dabei überschreiten die zunehmenden Datenmengen immer häufiger die Grenzen der Leistungsfähigkeit etablierter Kalkulations-Tools, wie bspw. Microsoft Excel. Wir setzen daher bereits seit mehreren Jahren ergänzend auf moderne Data-Analytics-Software wie Tableau oder die KNIME Analytics Platform. Diese ermöglichen nicht nur die Handhabung nahezu unbegrenzt großer und verschiedener Datenmengen, sondern führen insbesondere auch zu einer signifikanten Steigerung der Adaptivität, Flexibilität, Transparenz und Nachhaltigkeit in der Datenverarbeitung und -auswertung. Sie legen zudem die Grundlage für die erfolgreiche Anwendung von KI-Methoden wie bspw. den Einsatz Bayes‘scher Netze zur Prognose zukünfiger Material- und Kapazitätsbedarfe in der Produktion. Mit Hilfe von Materialflusssimulationen besteht darüber hinaus die Möglichkeit, die logistischen Auswirkungen von Änderungen in und an Produktionssystemen abschätzen und somit ideal gestalten zu können. Der Einsatz von Methoden des Process-Mining, ermöglicht außerdem, auf Basis digitaler Plan- und Rückmeldedaten aus IT-Systemen (ERP, MES, …), Geschäftsprozesse zu rekonstruieren und auszuwerten. Die Analysen können über digitale Dashboards Entscheidern echtzeitnah bereitgestellt und das Produktionscontrolling transparenter, schneller und einfacher gestaltet werden.

Mit diesem breiten Dienstleistungsangebot und unseren Kompetenzen im Bereich Data Analytics unterstützen wir Industrieunternehmen bei der Optimierung ihrer Geschäftsprozesse und ebnen so gemeinsam mit Ihnen den Weg zu Operational Excellence und für einen erfolgreichen und nachhaltigen Übergangs in das digitale Zeitalter.

REFERENZPROJEKTE IM KOMPETENZBEREICH DATA ANALYTICS

ANSPRECHPARTNERIN

Dr.-Ing. Vivian Kuprat
Stellvertretende Leitung
- Leiterin Forschung und Industrie
Adresse
An der Universität 2
30823 Garbsen
Dr.-Ing. Vivian Kuprat
Stellvertretende Leitung
- Leiterin Forschung und Industrie
Adresse
An der Universität 2
30823 Garbsen