KooperationZusammenarbeit mit dem IFA
Kompetenzfeld Prozessoptimierung

Kompetenzfeld Prozessoptimierung


KOMPETENZFELD PROZESSOPTIMIERUNG


Die fortschreitende Globalisierung und ein rasanter technologischer Fortschritt sind maßgebliche Treiber der Herausforderungen bei der Gestaltung von Produktionssystemen. Die steigende Anzahl an Wettbewerbern in den Märkten zieht die Forderung nach sich, Produkte zu möglichst geringen Kosten und in einer hohen Qualität zu fertigen. Die Erwartungen der Kunden an die Hersteller sind zudem immer mehr vom Wunsch nach Individualisierung geprägt, die Variantenzahlen der Produkte wachsen dabei stetig. Produktionssysteme müssen folglich flexibler sein, sowohl in der Produktionskapazität als auch in der Fähigkeit, verschiedenste Varianten in beliebiger Reihenfolge zu fertigen. Infolgedessen werden Produkte und Produktionsprozesse immer komplexer und die Anzahl der zu berücksichtigenden Parameter bei der Auslegung der Prozesse zunehmend unüberschaubar.

Eben diese Produktionsprozesse sind es allerdings, welche den Kern des Produktionssystems sowie den Schlüssel zur Bewältigung der genannten Herausforderungen darstellen. Sie sind ausschlaggebend für die Ausprägung der wichtigsten wettbewerbsrelevanten Größen Kosten, Zeit und Qualität. Der kontinuierlichen Verbesserung (KVP) der Produktionsprozesse wird demnach ein hoher Stellenwert bei der Erhaltung und beim Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens beigemessen.

Basis von Prozessoptimierungen sind, neben der Reduzierung von Verschwendung im Sinne der Lean Production, detaillierte Analysen, aus denen Maßnahmen zur Optimierung der relevanten Prozesse abgeleitet und ein Leitfaden zur Erschließung von Chancen und Potenzialen bereitgestellt wird. Hierzu gehört einerseits die terminorientierte Potenzialanalyse der Produktion, welche dem Zweck dient, Ihre Produktion zuverlässiger in Hinblick auf die Einhaltung von Lieferterminen zu machen. Besonders im Fokus steht die Termintreue für externe Kunden, aber auch die verzögerungsfreie Lieferung von Montageobjekten an die nachfolgenden Montagestufen. Die Analyse von Montageprozessen dient speziell der Untersuchung der Qualität der Montage- sowie der Versorgungsprozesse. Hieraus abgeleitete Maßnahmen zielen insbesondere auf die Steigerung der Termintreue der Versorgungsprozesse, die Erhöhung der Transparenz der Montageprozesse sowie der Reduktion des in der Montage befindlichen Umlaufbestandes und damit kostenintensiver Kapitalbindung ab. Auch die Beschaffungsprozesse einer Produktion bergen häufig Rationalisierungspotenzial. Ziel der Potenzialanalyse der Beschaffung ist die Analyse und Optimierung der Beschaffungsvorgänge, wie z.B. die zugrunde liegende Bestellpolitik, die Festlegung der optimalen Sicherheitsbestände oder die Lieferantenauswahl. Zur generellen Steigerung der logistischen Leistungsfähigkeit können weitere Ansätze des Produktionsmanagements verfolgt werden.

Auch der optimalen Planung der Materialbereitstellung kommt bei der Auslegung der Produktionslogistik eine wichtige Rolle zu. Ein unzureichend geplantes Materialflusssystem ist ein Nährboden für Verschwendung in einer Produktion und führt unter anderem zu hohen Kosten und Wartezeiten in der Montage. Weiterhin dient die Potenzialanalyse von Arbeitssystemen der Erschließung von Verbesserungspotenzialen der Arbeitsprozesse durch eine effiziente und zukunftsorientierte Anpassung Ihrer Arbeitssysteme an die aktuellen und zukünftig zu erwartenden Herausforderungen. Das Schaffen von Flexibilität und speziell von Wandlungsfähigkeit auf dem Shopfloor ist heutzutage unabdingbar für eine potente Marktpositionierung. Darüber hinaus ist die Steigerung der Gesamtanlageneffektivität (OEE) eine weitere Aufgabe der Prozessoptimierung. Die OEE ist ein Wertschöpfungs- bzw. Verlustmaß einer Anlage und vereint Verfügbarkeit, Leistung und Qualität in einer aussagekräftigen Kennzahl. Ihre Optimierung stellt eine komplexe Aufgabe dar, welche durch unser Know-How und der systematischen Suche nach Verfügbarkeits-, Leistungs- und Qualitätsverlusten zu einer beherrschbaren Aufgabe wird. Auch der Aufbau eines Störungsmanagementsystems zur langfristigen Erhöhung der Produktivität der Anlage ist hier nur eine von vielen Optionen.

Das Institut für Fabrikanlagen und Logistik ist sich der hohen Bedeutung der Prozessoptimierung bewusst. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, unser breites Fachwissen, ausgiebige Erfahrung in der Prozessoptimierung bei Industriepartnern sowie unseren unmittelbaren Zugang zu den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft zu nutzen, um Ihr Unternehmen bei der Gestaltung und Optimierung Ihrer Produktionssysteme zu unterstützen. Gemeinsam mit Ihnen können wir Lösungskonzepte gemäß des State of the Art erarbeiten und zusammen für eine nachhaltige Festigung der Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens sorgen.

BERATUNGSANGEBOTE ZUM KOMPETENZFELD PROZESSOPTIMIERUNG


ANSPRECHPARTNERIN

Dr.-Ing. Vivian Kuprat
Stellvertretende Leitung
- Leiterin Forschung und Industrie
Adresse
An der Universität 2
30823 Garbsen
Dr.-Ing. Vivian Kuprat
Stellvertretende Leitung
- Leiterin Forschung und Industrie
Adresse
An der Universität 2
30823 Garbsen