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IFA-Richtlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

Vorwort

Die erarbeiteten Richtlinien basieren auf den einschlägigen Vorschlägen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aus dem Jahr 2013. Sie wurden an die Bedürfnisse des Instituts für Fabrikanlagen und Logistik (IFA) angepasst.

Forschung als Tätigkeit ist Suche nach neuen Erkenntnissen. Diese entstehen aus einer stets durch Irrtum und Selbsttäuschung gefährdeten Verbindung von Systematik und Eingebung. Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und gegenüber anderen ist eine Grundbedingung dafür, dass neue Erkenntnisse – als vorläufig gesicherte Ausgangsbasis für weitere Fragen – überhaupt zustande kommen können. […] Ein Kernstück wissenschaftlicher Methode ist aber der systematische Zweifel an den eigenen Ergebnissen. Experimente sollten gerade dann – und möglichst unabhängig – wiederholt werden, wenn sie das erhoffte Ergebnis bringen. Erfolgsdruck und Eile, das Bestreben, schneller als die Konkurrenz zu publizieren, sind eine Quelle schlecht abgesicherter Resultate und kommen in der Praxis weit häufiger vor als Manipulationen und Fälschungen“ (DFG 2013, S. 40).

Da es in der Vergangenheit des Öfteren außerhalb des Instituts zu wissenschaftlichem Fehlverhalten gekommen ist, hat das Institut für Fabrikanlagen und Logistik beschlossen, Richtlinien für die Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis zu erstellen. Diese Richtlinien sollen das Vertrauen der IFA-MitarbeiterInnen untereinander sowie das Vertrauen der Gesellschaft in die Arbeit des IFA durch die Erhöhung der Transparenz hinsichtlich wissenschaftlichen Arbeitens stärken.

Das Institut für Fabrikanlagen und Logistik als ein Forschungsinstitut des Produktionstechnischen Zentrums Hannover (PZH) der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover verpflichtet sich mit dieser Richtlinie:

  • Die Erfüllung höchster Qualitätsstandards anzustreben.
  • Jeglicher Form von Missbrauch zu begegnen.
  • Die Richtlinien im täglichen Handeln anzuwenden und anerkannte wissenschaftliche Arbeit im internationalen Wettbewerb zu leisten.

Die wissenschaftliche Arbeit des IFA beruht auf Grundprinzipien der Deutschen Forschungsgemeinschaft, „die in allen Ländern und in allen wissenschaftlichen Disziplinen gleich sind. […] Sie ist zugleich ethische Norm und Grundlage der von Disziplin zu Disziplin verschiedenen Regeln wissenschaftlicher Professionalität, das heißt guter wissenschaftlicher Praxis. Sie den Studierenden und dem wissenschaftlichen Nachwuchs zu vermitteln, gehört zu den Kernaufgaben“ (DFG 2013, S. 13) des IFA.

Wissenschaftliche Arbeit unterliegt auf vielen Gebieten rechtlichen und standesrechtlichen Regelungen, Verhaltensregeln wie der Deklaration von Helsinki und professionellen Normen. Die Empfehlungen sollen diese Normen und Regelungen in keinem Punkt ersetzen, sondern durch allgemeine Grundsätze ergänzen“ (DFG 2013, S. 14f.).

Literatur

DFG 2013: Deutsche Forschungsgemeinschaft [DFG] (2013): Vorschläge zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis. Empfehlungen der Kommission „Selbstkontrolle in der Wissenschaft“. ergänzte Auflage, Weinheim: WILEY-VCH Verlag.

Richtlinien zum Download